Gothic II in der Unreal Engine 5 und mit neuer Steuerung – Wie ein Fanprojekt die perfekte Rückkehr nach Khorinis möglich macht

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Gothic 2 in der Unreal Engine 5
Bild: KI-generierte Fan-Art, inspiriert von der Welt von Gothic.

Nach dem offiziellen Gothic Remake folgt die nächste Überraschung für Gothic-Fans

Es gibt Spieleserien, die man gerne spielt.

Und dann gibt es Gothic.

Für viele Rollenspiel-Fans ist Gothic weit mehr als eine erfolgreiche Spielereihe. Es ist ein Stück Videospielgeschichte, ein Teil der eigenen Jugend und bis heute der Maßstab, an dem sich neue Rollenspiele messen lassen müssen. Kaum ein anderes Spiel schaffte es Anfang der 2000er-Jahre, eine Welt zu erschaffen, die gleichzeitig so glaubwürdig, lebendig und gnadenlos wirkte wie die Minenkolonie aus Gothic oder später die Insel Khorinis in Gothic II.

Onars Hof ist ein zentraler Ort in Gothic 2 - Bild aus Gothic 2 in der Unreal Engine 5

Wer damals zum ersten Mal die Barriere betrat oder an den Docks von Khorinis an Land ging, erinnert sich wahrscheinlich noch heute an dieses besondere Gefühl. Niemand wartete auf den namenlosen Helden. Niemand schenkte ihm Vertrauen oder Ausrüstung. Jeder Fortschritt musste mühsam erkämpft werden – und genau das machte jeden Erfolg umso wertvoller.

Diese kompromisslose Spielwelt ist bis heute einzigartig.

Auch ich gehöre zu den Spielern, die sie nie wirklich verlassen haben.

💡 Sternen-Schmiede-Tipp

Falls ihr Gothic II Gold Classic noch nicht besitzt, lohnt sich ein Blick auf die regelmäßigen Steam-Angebote. Besonders während der großen Seasonal Sales – wie dem aktuellen Steam Summer Sale – ist der Rollenspielklassiker häufig bereits für rund 4,99 € erhältlich. Der aktuelle Summer Sale läuft noch bis zum 9. Juli 2026. Für den Preis bekommt ihr nicht nur einen der größten Rollenspielklassiker aller Zeiten, sondern gleichzeitig Zugang zur kostenlosen Unreal-Engine-5-Version.
B.O.B. Gothic II Bewertung

Ein Traum wird Wirklichkeit

Als Alkimia Interactive Anfang Juni 2026 endlich das offizielle Gothic Remake veröffentlichte, erfüllte sich für viele Fans ein lang gehegter Traum. Nach Jahren der Entwicklung, zahllosen Diskussionen innerhalb der Community und einer vielversprechenden Demo stand plötzlich nur noch eine einzige Frage im Raum:

Kann man einen solchen Klassiker modernisieren, ohne seine Seele zu verlieren?

Für mich lautet die Antwort eindeutig:

Ja.

Das Remake fängt den Geist des Originals erstaunlich gut ein und hebt ihn gleichzeitig auf ein modernes technisches Niveau. Die Minenkolonie wirkt lebendiger denn je, ihre bedrückende Atmosphäre bleibt erhalten und wird durch zeitgemäße Grafik, glaubwürdige Animationen und eine aufwendige Inszenierung noch intensiver erlebbar. Anstatt das Original ersetzen zu wollen, versteht sich das Remake als respektvolle Hommage an eines der bedeutendsten deutschen Rollenspiele überhaupt.

Natürlich wird es auch künftig Fans geben, die das Original bevorzugen – und das ist vollkommen nachvollziehbar. Schließlich gehören die kantige Technik, die eigenwillige Steuerung und der raue Charme untrennbar zur Identität von Gothic.

Das Schönste daran ist jedoch:

Heute muss sich niemand mehr entscheiden.

Wir können beides genießen.

Und dann kam die nächste Überraschung

Während ich nach dem Abspann des Remakes noch immer voller Begeisterung war und bereits darüber nachdachte, wann wir wohl irgendwann ein offizielles Gothic-II-Remake erleben würden, stieß ich plötzlich auf eine Nachricht, die ich zunächst kaum glauben konnte.

Gothic II läuft inzwischen ebenfalls in der Unreal Engine 5.

Mein erster Gedanke?

Das muss ein Aprilscherz sein.

Oder zumindest ein besonders überzeugender Fake. Einzelne Screenshots können schließlich täuschen.

Doch je intensiver ich recherchierte, desto klarer wurde: Dieses Projekt existiert tatsächlich.

Und mehr noch:

Es ist bereits spielbar.

Kostenlos.

Für alle Besitzer der Steam-Version.

Ich musste diese Meldung mehrmals lesen, bevor ich wirklich begriff, dass die Community etwas geschaffen hatte, worauf viele Gothic-Fans jahrelang gehofft hatten.

Willkommen zurück in Khorinis. Dort, wo für viele von uns nicht nur ein Rollenspiel begann, sondern eine Leidenschaft, die bis heute anhält. Bild: KI-generierte Fan-Art, inspiriert von der Welt von Gothic.

Warum mich dieses Projekt so begeistert

Wer die Sternen Schmiede regelmäßig besucht, weiß wahrscheinlich längst, welchen Stellenwert Gothic für mich besitzt. Für mich gehört die Reihe zu den größten Meisterwerken der Rollenspielgeschichte – nicht wegen ihrer Grafik oder technischer Perfektion, sondern weil sich diese Welt bis heute erstaunlich echt anfühlt.

Die Figuren besitzen Charakter.

Jede Fraktion verfolgt ihre eigenen Ziele.

Jeder Ort erzählt seine eigene Geschichte.

Und kaum ein anderes Rollenspiel vermittelt so glaubwürdig das Gefühl, sich seinen Platz in einer feindlichen Welt Schritt für Schritt verdienen zu müssen.

Nach meiner Reise durch das neue Gothic Remake hätte ich niemals erwartet, schon wenige Wochen später erneut einen Grund zu bekommen, nach Myrtana zurückzukehren.

Doch genau das ist passiert.

Diesmal wartet nicht die Minenkolonie.

Diesmal ruft Khorinis – nicht als Neuinterpretation, sondern im originalen Gothic II, technisch auf eine moderne Unreal-Engine-5-Basis portiert.

Allein dieser Gedanke weckt in mir eine Vorfreude, die sich nur schwer in Worte fassen lässt.

Canthar mein alter Freund - Gothic II UE 5 Remaster

Ein Projekt aus purer Leidenschaft

Besonders beeindruckend ist die Geschichte hinter diesem Unreal-Projekt.

Hier steckt kein großes Studio mit Hunderten Entwicklern dahinter.

Keine Marketingkampagne.

Keine Collector's Edition.

Kein Season Pass.

Stattdessen entstand dieses Projekt aus der Leidenschaft engagierter Entwickler und Mitglieder der Gothic-Community, die einen der größten deutschen Rollenspielklassiker fit für moderne Hardware machen wollten.

Diese Begeisterung spürt man bereits in den ersten Bildern und Videos.

Nie entsteht der Eindruck, Gothic neu erfinden zu wollen. Vielmehr wirkt das Projekt wie der Versuch, das Spiel genau so aussehen zu lassen, wie viele von uns es seit Jahren in Erinnerung tragen.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die Veröffentlichung des offiziellen Gothic Remakes und die nahezu zeitgleich erschienene Unreal-Engine-5-Version von Gothic II könnten für Fans kaum besser zusammenpassen.

Auf der einen Seite steht die aufwendig neu interpretierte Minenkolonie.

Auf der anderen wartet das klassische Abenteuer in Khorinis – mit derselben Geschichte, denselben Dialogen, denselben Charakteren und dem unverwechselbaren Spielgefühl des Originals, eingebettet in eine moderne technische Grundlage.

Es fühlt sich an, als würde Gothic gerade eine zweite große Blütezeit erleben.

Noch vor wenigen Jahren hätte wohl kaum jemand geglaubt, dass wir 2026 gleichzeitig ein offizielles Remake und eine moderne Unreal-Version von Gothic II erleben würden.

Umso schöner ist es, dass genau dieser Traum inzwischen Wirklichkeit geworden ist.

Gothic 1 Remake - Vor den Toren der Burg des alten Lagers

Darum geht es in diesem Artikel

In den folgenden Abschnitten werfen wir einen genauen Blick auf dieses außergewöhnliche Projekt.

Wer steckt hinter der Unreal-Version?

Warum durfte sie überhaupt veröffentlicht werden?

Welche technischen Verbesserungen bringt sie mit?

Wie gelingt die Installation Schritt für Schritt?

Welche Mods funktionieren bereits?

Und vor allem: Lohnt sich die Rückkehr nach Khorinis wirklich?

Genau diesen Fragen gehen wir gemeinsam auf den Grund.

Also schnappt euch eure Buddlerhose, schärft euer Erzschwert und macht euch bereit.

Wir kehren zurück nach Khorinis.

Was steckt hinter dem Unreal-Engine-5-Projekt?

Als die ersten Bilder und Videos des Projekts im Internet auftauchten, reagierte die Gothic-Community zunächst mit einer gehörigen Portion Skepsis. Zu beeindruckend wirkte die neue Grafik, zu unwahrscheinlich erschien die Vorstellung, dass ein mehr als zwanzig Jahre altes Rollenspiel plötzlich in der Unreal Engine 5 laufen sollte. Viele hielten das Gezeigte für einen aufwendig produzierten Fake oder einen besonders gelungenen Render.

Mit jeder neuen Information wurde jedoch klar: Dieses Projekt ist real. Und innerhalb erstaunlich kurzer Zeit entwickelte es sich zu einem der spannendsten Community-Vorhaben, das die Gothic-Reihe seit Jahren hervorgebracht hat.

Bevor wir einen Blick auf die Technik werfen, lohnt sich allerdings eine wichtige Einordnung.


Schritt für Schritt: So installiert ihr Gothic in der Unreal Engine 5

Die gute Nachricht vorweg:

Wenn ihr Gothic Classic oder Gothic II Gold Classic bereits auf Steam besitzt, müsst ihr nichts zusätzlich kaufen. Die Unreal-Version wird kostenlos als Beta bereitgestellt und kann direkt über Steam heruntergeladen werden.


Gothic Classic (Gothic 1)

Die Installation von Gothic 1 ist besonders einfach.

Schritt 1

Öffnet eure Steam-Bibliothek und klickt mit der rechten Maustaste auf Gothic Classic.

Wählt anschließend Eigenschaften.

Schritt 2

Wechselt in den Reiter Game Versions & Betas beziehungsweise Betas.

Schritt 3

Im Auswahlmenü findet ihr den Eintrag:

unrealbeta – Gothic Classic in Unreal

Wählt diesen aus.

Steam lädt nun automatisch alle benötigten Dateien herunter.

Schritt 4

Nach Abschluss des Downloads klickt ihr wie gewohnt auf Spielen.

Beim ersten Start erscheint ein kleines Auswahlfenster.

Wählt hier:

Play Gothic in Unreal Engine

Optional könnt ihr „Diese Version immer starten“ aktivieren, damit Steam künftig direkt die Unreal-Version öffnet.

Gothic 1 in der Unreal Engine 5 - Steam Installation

Gothic II Gold Classic

Bei Gothic II ist ein zusätzlicher Schritt notwendig.

Schritt 1

Öffnet in Steam die Eigenschaften von

Gothic II Gold Classic

und wechselt erneut in den Bereich

Game Versions & Betas.

Schritt 2

Ganz unten findet ihr das Feld

Private Beta Code.

Gebt dort folgenden Code ein:

WajocIlipa185

Anschließend klickt ihr auf Check Code.

Jetzt wird die Unreal-Beta für euer Spiel freigeschaltet.

Gothic II in der Unreal Engine 5 - Steam Installation

Schritt 3

Im Beta-Menü erscheint nun der Eintrag

unrealbeta

Diesen auswählen.

Steam beginnt anschließend automatisch mit dem Download.

Schritt 4

Nach Abschluss der Installation startet ihr das Spiel wie gewohnt.

Im Startfenster erscheint jetzt eine zweite Option:

Play Gothic II: Complete in Unreal

Diese auswählen.

Wer möchte, kann zusätzlich die Option „Immer diese Version verwenden“ aktivieren.


🤖 B.O.B.s Tipp

Aktiviert nach dem ersten Start unbedingt Auto Run (X), Quick Loot (V) und das Quick Wheel (Q). Diese Komfortfunktionen machen das Spielerlebnis deutlich angenehmer, ohne den klassischen Charakter von Gothic zu verändern.

Gut zu wissen

Die Unreal-Version ersetzt das Originalspiel nicht.

Ihr könnt jederzeit zwischen der klassischen Version und der Unreal-Version wechseln. Eure Originalinstallation bleibt vollständig erhalten, sodass ihr beide Varianten parallel nutzen könnt.


Kein Fan-Remake – sondern eine technische Neuauflage

Im Internet fallen rund um das Projekt häufig Begriffe wie Remake, Remaster oder Port. Keine dieser Bezeichnungen trifft den Kern jedoch vollständig. Am ehesten lässt sich die Unreal-Version als Engine-Port oder technisches Remaster beschreiben.

Der Grund dafür ist einfach: Die Entwickler wollten Gothic nicht neu erschaffen, sondern das Original bewahren.

Die Geschichte bleibt unverändert. Sämtliche Quests entsprechen dem Original, ebenso die Dialoge, NPCs, Fraktionen, Monster und Spielmechaniken. Wer damals zum ersten Mal durch die Straßen von Khorinis lief, mit Xardas sprach oder sich den Weg in eine der Gilden erkämpfte, erlebt heute dieselben Abenteuer – nur auf einer modernen technischen Grundlage.

Der eigentliche Unterschied verbirgt sich unter der Oberfläche.

Wo früher die inzwischen über zwanzig Jahre alte ZenGin arbeitete, übernimmt nun die Unreal Engine 5.6. Sie sorgt dafür, dass Gothic moderne Hardware und aktuelle Betriebssysteme optimal nutzen kann, ohne den Charakter des Spiels zu verändern.

Genau darin liegt der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Remake.

Nicht die Welt wurde neu gestaltet – sondern das Fundament, auf dem sie steht.


📦 Kurz erklärt

Engine-Port:
Das ursprüngliche Spiel bleibt inhaltlich erhalten, wird jedoch auf eine moderne Engine übertragen. Dadurch profitieren Grafik, Performance und Systemkompatibilität, ohne dass Geschichte oder Gameplay grundlegend verändert werden.

Wie aus einer Fan-Idee eines der spannendsten Gothic-Projekte wurde

Hinter dem Unreal-Port steht der Entwickler Dmitri Kaluznyj, der bereits seit mehreren Jahren daran arbeitet, die klassischen Gothic-Spiele technisch in die Gegenwart zu holen.

Den Anfang machte Gothic Classic, zunächst als experimentelles Projekt. Schnell zeigte sich jedoch, wie erstaunlich gut sich die vertraute Spielwelt in die Unreal Engine übertragen ließ. Trotz der neuen Technik blieb das Spielgefühl unverkennbar Gothic – eine Eigenschaft, die innerhalb der Community für große Begeisterung sorgte.

Anstatt sich auf diesem Erfolg auszuruhen, setzte Kaluznyj die Entwicklung konsequent fort.

Das Ergebnis ist Gothic II Gold in der Unreal Engine 5, das inzwischen ebenfalls kostenlos als Beta über Steam verfügbar ist.

Bemerkenswert ist dabei vor allem der Ansatz hinter dem Projekt. Es verfolgt keinerlei kommerzielle Ziele, sondern versteht sich als leidenschaftliches Community-Projekt. Wer eine legale Steam-Version von Gothic beziehungsweise Gothic II Gold besitzt, kann die Unreal-Version kostenlos nutzen.

Dass THQ Nordic die Veröffentlichung dieser Beta ermöglicht hat, unterstreicht zugleich, welchen Stellenwert die Gothic-Reihe und ihre Community bis heute genießen.

Cavalorn war mir schon immer ein guter Freund - Unreal Engin 5 Gothic 2 in 21:09

Warum die Unreal Engine 5 für Gothic so spannend ist

Die Unreal Engine 5 gehört heute zu den leistungsfähigsten Spiele-Engines überhaupt. Zahlreiche aktuelle AAA-Produktionen setzen auf ihre modernen Technologien – Möglichkeiten, die zur Entstehungszeit von Gothic noch reine Zukunftsmusik waren.

Das bedeutet allerdings nicht, dass plötzlich jedes Gebäude in Khorinis neu modelliert oder sämtliche Figuren ersetzt wurden.

Stattdessen nutzt der Port die Stärken der Engine, um die bestehende Spielwelt zeitgemäß darzustellen. Licht fällt natürlicher durch dichte Wälder, Schatten wirken deutlich glaubwürdiger und Reflexionen verleihen Wasserflächen sowie metallischen Oberflächen mehr Tiefe. Hochauflösende Texturen, moderne Shader und größere Sichtweiten lassen Khorinis frischer erscheinen, ohne seine vertraute Atmosphäre zu verändern.

Auch technisch profitiert das Spiel erheblich. Aktuelle Grafiktreiber werden unterstützt, moderne Anti-Aliasing-Verfahren sorgen für ein ruhigeres Bild, hohe Auflösungen bis hin zu 4K funktionieren problemlos und Mehrkern-Prozessoren werden wesentlich besser genutzt als noch zu Zeiten der ZenGin.

Gothic II Original - Vor den Toren von Khorinis
Gothic II in 21:09 in der UE 5 - Vor den Toren von Khorinis

Wer Gothic zuletzt vor vielen Jahren gespielt hat, dürfte den Unterschied sofort bemerken.

Khorinis wirkt nicht plötzlich wie ein völlig neues Spiel – vielmehr entsteht der Eindruck, als hätte jemand behutsam den Staub von einem alten Gemälde entfernt. Die vertrauten Orte bleiben dieselben, doch jedes Detail tritt klarer hervor.


📦 Technik erklärt

Moderne Engines verändern nicht zwangsläufig das Spiel selbst. Sie schaffen vor allem eine zeitgemäße technische Grundlage, die bessere Beleuchtung, höhere Auflösungen, stabilere Bildraten und eine deutlich bessere Unterstützung aktueller Hardware ermöglicht.

Mehr als nur schönere Grafik

Die neue Engine verbessert jedoch nicht nur die Optik. Viele Komfortfunktionen, die Spieler früher über Community-Mods nachrüsten mussten, gehören inzwischen direkt zum Gesamtpaket.

Controller-Unterstützung

Zum ersten Mal lässt sich Gothic komfortabel mit modernen Gamepads spielen. Sämtliche Tasten können frei belegt werden, wodurch sich das Spiel auch hervorragend für Geräte wie das Steam Deck oder andere Gaming-Handhelds eignet.

Quick Loot

Wer sich noch daran erinnert, nach jedem Kampf jede einzelne Truhe oder jeden gefallenen Gegner umständlich öffnen zu müssen, wird diese Funktion schnell schätzen lernen. Gegenstände lassen sich deutlich schneller einsammeln, was längere Spielsitzungen spürbar angenehmer macht.

Auto Run

Es sind oft die kleinen Komfortfunktionen, die den größten Unterschied machen. Per Tastendruck läuft der namenlose Held automatisch weiter – ideal für längere Reisen zwischen Khorinis, dem Kloster oder Onars Hof.

Quick Wheel

Der Wechsel zwischen Waffen, Zaubern oder Ausrüstungsgegenständen gelingt über eine moderne Schnellzugriffsleiste deutlich komfortabler. Gerade Magier profitieren davon, da häufig genutzte Zauber jederzeit griffbereit sind.

Umfangreiche Optionen

Während das Original nur wenige Einstellungsmöglichkeiten bot, verfügt die Unreal-Version über deutlich umfangreichere Menüs. Grafikqualität und Performance lassen sich individuell anpassen, sodass das Spiel auf unterschiedlichster Hardware optimal läuft.


📦 Sternen-Schmiede-Tipp

Viele dieser Komfortfunktionen wirken auf den ersten Blick unscheinbar. Im Spielalltag sorgen sie jedoch dafür, dass sich Gothic auch nach vielen Stunden angenehm modern anfühlt, ohne seinen klassischen Charakter zu verlieren.

Warum sich Gothic trotz neuer Technik sofort vertraut anfühlt

Das vielleicht größte Kompliment, das man dieser Umsetzung machen kann, lautet:

Nach wenigen Minuten vergisst man, dass überhaupt eine neue Engine im Einsatz ist.

Was zunächst widersprüchlich klingt, beschreibt den eigentlichen Erfolg des Projekts.

Die Entwickler wollten kein anderes Gothic erschaffen. Sie wollten das ursprüngliche Spielerlebnis bewahren.

Die vertrauten Wege durch Khorinis.

Die bekannten Stimmen.

Die Musik von Kai Rosenkranz.

Das vorsichtige Schleichen durch nächtliche Wälder, in denen hinter jedem Baum ein Schattenläufer lauern könnte.

Die Kämpfe.

Die Dialoge.

Die Fraktionen.

Und das einzigartige Gefühl, als namenloser Held ganz unten anzufangen und sich seinen Platz in dieser rauen Welt Stück für Stück zu erarbeiten.

All das bleibt erhalten.

Modernisiert wurde lediglich die technische Hülle – und genau deshalb wirkt die Unreal-Version nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie eine behutsame Weiterentwicklung des Originals.

Gothic 2 Classic Khorinis Karte

Warum die Community weiterhin eine Schlüsselrolle spielt

Schon kurz nach der Veröffentlichung der Beta begann die Gothic-Community, Fehler zu melden, Verbesserungsvorschläge einzureichen und erste Erweiterungen zu entwickeln.

Genau darin liegt eine der größten Stärken des Projekts.

Die Unreal-Version versteht sich nicht als einmalige Veröffentlichung, sondern als lebendige Plattform, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Regelmäßige Updates verbessern die Performance, beheben Fehler und erweitern den Funktionsumfang. Gleichzeitig entsteht bereits eine neue Generation von Mods, die speziell für diese Version entwickelt wird.

Damit könnte sich die Unreal-Umsetzung langfristig zu einer der wichtigsten Grundlagen für zukünftige Gothic-Modifikationen entwickeln.


Welche Mods funktionieren bereits?

Für viele Gothic-Fans gehört Modding genauso selbstverständlich zum Spiel wie der erste Besuch bei Xardas oder der Weg durch das Osttor von Khorinis. Kein Wunder also, dass nach der Veröffentlichung der Unreal-Version schnell die Frage aufkam:

Laufen meine Lieblingsmods auch mit der neuen Engine?

Die Antwort lautet derzeit:

Teilweise – aber das Potenzial ist riesig.

Da sich das Unreal-Engine-5-Projekt noch in der aktiven Entwicklung befindet, befindet sich auch die Modding-Szene erst im Aufbau. Dennoch haben die Entwickler bereits wichtige Grundlagen geschaffen, damit die Community möglichst früh eigene Inhalte entwickeln und veröffentlichen kann.


Integrierter Mod Launcher

Eine der größten Neuerungen gegenüber dem Original ist der bereits integrierte Mod Launcher.

Während Gothic-Spieler früher oft verschiedene Programme wie Spine oder manuelle Installationen nutzen mussten, können kompatible Mods künftig direkt über die Unreal-Version verwaltet werden.

Das macht die Installation deutlich komfortabler und dürfte besonders Einsteigern den Zugang erleichtern.


DevKit für Modder

Noch wichtiger ist das veröffentlichte DevKit.

Damit erhalten Modder Zugriff auf Werkzeuge, um eigene Inhalte für die Unreal-Version zu entwickeln. Neue Texturen, Gameplay-Anpassungen oder sogar umfangreiche Projekte lassen sich damit künftig wesentlich einfacher umsetzen als noch mit der ursprünglichen ZenGin.

Für die Modding-Community ist das ein starkes Signal: Dieses Projekt soll nicht nur eine technische Demonstration bleiben, sondern langfristig als Plattform für neue Ideen wachsen.


Bereits verfügbare Mods

Obwohl die Unreal-Version noch vergleichsweise jung ist, sind bereits erste kleine Erweiterungen erschienen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Remove Weapon Trails – entfernt die modernen Waffenschweif-Effekte und sorgt für ein klassischeres Kampfbild.
  • UI-Verbesserungen – erste Anpassungen an Menüs und Benutzeroberfläche.
  • Grafik- und Konfigurationsmods – kleinere Optimierungen für Darstellung und Performance.
  • Beispiel-Mods – einige Demonstrationsmods werden bereits über den integrierten Launcher bereitgestellt und zeigen, wie zukünftige Erweiterungen eingebunden werden können.

Die Auswahl wächst derzeit nahezu mit jeder neuen Version des Projekts.

Gothic 2 Wasserfall in Unreal Engine 5

Welche bekannten Gothic-Mods funktionieren noch nicht?

Wer auf große Total Conversions gehofft hat, muss sich aktuell noch etwas gedulden.

Klassiker wie:

  • Die Chroniken von Myrtana: Archolos
  • Returning
  • Odyssee
  • Dirty Swamp
  • Ahssûn
  • Xeres Rückkehr

wurden ursprünglich für die klassische ZenGin entwickelt und sind nicht mit der Unreal-Version kompatibel.

Eine Portierung dieser gewaltigen Projekte wäre jeweils ein eigenes Großprojekt und wurde bislang von den jeweiligen Entwicklerteams nicht angekündigt.


Warum die Zukunft trotzdem vielversprechend aussieht

Gerade dieser Punkt macht das Unreal-Projekt so spannend.

Die Entwickler haben sich bewusst dafür entschieden, Modding nicht nur zu erlauben, sondern aktiv zu unterstützen. Mit dem Mod Launcher, dem DevKit und einer modernen Engine entstehen Möglichkeiten, die es im ursprünglichen Gothic nie gegeben hat.

Sollte sich genügend Interesse innerhalb der Community entwickeln, könnten in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche neue Inhalte entstehen – von kleinen Komfortmods bis hin zu komplett neuen Abenteuern.

Natürlich bleibt abzuwarten, wie viele Modder den Schritt auf die Unreal Engine tatsächlich gehen werden. Die Voraussetzungen dafür könnten jedoch kaum besser sein.


🤖 B.O.B.s Einschätzung

Modding-Potenzial erkannt.


Noch ist die Auswahl überschaubar, doch die technischen Voraussetzungen für eine neue Generation von Gothic-Mods sind geschaffen. Sollte die Community dieses Potenzial nutzen, könnte die Unreal-Version langfristig zur neuen Heimat für Modder werden.

Mehr als Technik – ein Liebesbrief an Gothic

Viele moderne Neuauflagen verfolgen das Ziel, ein Spiel vollständig neu zu interpretieren.

Diese Unreal-Version schlägt einen anderen Weg ein.

Sie stellt nicht die Frage:

"Wie machen wir Gothic moderner?"

Sondern vielmehr:

"Wie bewahren wir Gothic so, dass es auch in zwanzig Jahren noch problemlos spielbar ist?"

Genau diese Philosophie macht das Projekt so faszinierend.

Es versucht nicht, das Original zu ersetzen oder neu zu erfinden. Stattdessen sorgt es dafür, dass eines der bedeutendsten deutschen Rollenspiele auch auf moderner Hardware seinen unverwechselbaren Charme behält – mit derselben Atmosphäre, denselben Figuren und demselben Gefühl, das viele Spieler schon beim ersten Blick auf die Hafenstadt von Khorinis begeistert hat.

Damit ist diese Unreal-Version weit mehr als nur ein technisches Experiment.

Sie ist eine Liebeserklärung an Gothic – und an eine Spielwelt, die auch mehr als zwei Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Wenn Vergangenheit und Zukunft gemeinsam nach Khorinis führen

Als ich mit der Recherche für diesen Artikel begonnen habe, erwartete ich einen spannenden Bericht über ein ambitioniertes Fanprojekt. Je tiefer ich jedoch in seine Entstehung, die technischen Hintergründe und die Philosophie der Entwickler eintauchte, desto deutlicher wurde mir, dass hier etwas Besonderes entstanden ist.

Dieses Projekt ist weit mehr als eine technische Spielerei.

Es zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Talent und Ausdauer in der Gothic-Community stecken. Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung des Originals investieren engagierte Entwickler und Fans unzählige Stunden ihrer Freizeit, damit eines der bedeutendsten deutschen Rollenspiele auch auf moderner Hardware weiterleben kann.

Allein dafür verdient dieses Projekt größten Respekt.

Gothic 2: Gold Edition auf Steam

Zwei Wege zurück in eine legendäre Spielwelt

Für Gothic-Fans hätte das Jahr 2026 kaum besser verlaufen können.

Mit dem offiziellen Gothic Remake hat Alkimia Interactive den ersten Teil auf beeindruckende Weise neu interpretiert und bewiesen, dass sich ein Klassiker behutsam modernisieren lässt, ohne seine Identität zu verlieren.

Fast zeitgleich eröffnet die Unreal-Version einen zweiten Weg zurück nach Myrtana – allerdings mit einem völlig anderen Ansatz.

Sie möchte das Original nicht ersetzen.

Sie möchte es bewahren.

Während das Remake zeigt, wie Gothic mit heutiger Technik neu gedacht werden kann, lässt uns der Unreal-Port das vertraute Abenteuer nahezu unverändert erleben – nur auf einer zeitgemäßen technischen Grundlage.

Gerade dieses Nebeneinander macht die aktuelle Situation so außergewöhnlich. Beide Projekte verfolgen unterschiedliche Ziele und ergänzen sich dennoch auf bemerkenswerte Weise. Als Fans müssen wir uns nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft entscheiden.

Wir dürfen beides erleben.


Warum Gothic II für mich im Mittelpunkt steht

So sehr mich das offizielle Remake begeistert hat, führte es bei mir vor allem zu einem Gedanken:

Ich wollte zurück nach Khorinis.

Nicht irgendwann.

Nicht erst, wenn vielleicht eines Tages ein offizielles Gothic-II-Remake erscheint.

Sondern sofort.

Genau hier trifft das Unreal-Engine-5-Projekt den richtigen Moment.

Es ermöglicht mir, unmittelbar nach meiner Reise durch die Minenkolonie wieder durch die Straßen von Khorinis zu laufen, den vertrauten Blick auf den Hafen zu genießen und noch einmal in eine Welt einzutauchen, die mich seit vielen Jahren begleitet.

Die Geschichte bleibt dieselbe.

Die Charaktere bleiben dieselben.

Die Atmosphäre bleibt dieselbe.

Lediglich die technische Grundlage ist mit der Zeit gegangen.

Für mich ist genau das die größte Stärke dieses Projekts.


Wird es eines Tages ein offizielles Gothic-II-Remake geben?

Diese Frage beschäftigt derzeit vermutlich jeden Gothic-Fan.

Die ehrliche Antwort lautet:

Offiziell angekündigt wurde ein Gothic-II-Remake bislang nicht.

Weder THQ Nordic noch Alkimia Interactive haben bestätigt, dass sich eine Neuauflage des zweiten Teils bereits in Entwicklung befindet. Alles, was darüber hinausgeht, wäre derzeit reine Spekulation.

Dennoch gibt es berechtigten Anlass zur Hoffnung.

Nur eine Woche nach der Veröffentlichung des Gothic Remakes verkündeten THQ Nordic und Alkimia Interactive einen beeindruckenden Meilenstein: Mehr als 500.000 verkaufte Exemplare auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Gleichzeitig erreichte das Spiel auf Steam fast 78.000 gleichzeitige Spieler und sammelte innerhalb weniger Tage über 15.000 Nutzerbewertungen, die insgesamt mit „Sehr positiv“ (85 %) ausfielen. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass das Interesse an Gothic auch mehr als 25 Jahre nach dem Erscheinen des Originals ungebrochen ist.

Natürlich garantieren starke Verkaufszahlen allein noch kein Gothic-II-Remake. Über eine Fortsetzung oder weitere Remakes entscheiden letztlich viele Faktoren – darunter die langfristigen Verkaufszahlen, die Unterstützung der Community und die strategische Ausrichtung von Publisher und Entwickler.

Trotzdem dürfte dieser erfolgreiche Start die Chancen auf eine Rückkehr nach Khorinis in offizieller Form deutlich verbessert haben. Wenn ein Remake eines über zwei Jahrzehnte alten Rollenspielklassikers innerhalb einer Woche eine halbe Million Spieler begeistert, ist das ein starkes Signal – sowohl für THQ Nordic als auch für Alkimia Interactive.

Bis dahin müssen Fans jedoch keineswegs auf ihre Rückkehr nach Khorinis verzichten.

Dank des Unreal-Engine-5-Projekts der Community lässt sich das originale Gothic II bereits heute in einer technisch modernisierten Form erleben. Für viele Fans ist das die perfekte Gelegenheit, die Zeit bis zu einer möglichen offiziellen Ankündigung zu überbrücken – und gleichzeitig noch einmal in eine der atmosphärischsten Rollenspielwelten aller Zeiten einzutauchen.

THQ Nordic und Alkimia Interactive melden: Über 500.000 verkaufte Exemplare des Gothic Remakes.

Eine Plattform mit viel Potenzial

Mindestens genauso spannend wie der aktuelle Stand des Projekts ist sein Blick in die Zukunft.

Bereits jetzt stehen erste Mods, ein integrierter Mod-Launcher und ein DevKit zur Verfügung. Damit entsteht Schritt für Schritt eine moderne Grundlage, auf der die Community ihre Kreativität weiter entfalten kann.

Mit jeder neuen Version könnten zusätzliche Komfortfunktionen, Fehlerbehebungen und Erweiterungen hinzukommen. Vielleicht entstehen eines Tages sogar neue Abenteuer oder umfangreiche Modifikationen speziell für die Unreal-Version.

Sicher ist nur eines:

Die Geschichte von Gothic wird noch immer geschrieben – und ihre Community hält die Feder in der Hand.


Eine Community, die ihresgleichen sucht

Nur wenige Spieleserien können von sich behaupten, auch Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung eine so engagierte Fangemeinde zu besitzen.

Gothic gehört zweifellos dazu.

Ob riesige Total Conversions wie Die Chroniken von Myrtana: Archolos, unzählige Grafik- und Komfortmods, Fehlerkorrekturen oder nun sogar eine vollständige Portierung auf die Unreal Engine 5 – all diese Projekte entstehen, weil Menschen ihre Freizeit investieren, um ein Spiel zu bewahren, das ihnen bis heute am Herzen liegt.

Genau diese Leidenschaft macht die Gothic-Community seit vielen Jahren so außergewöhnlich.


Mein persönliches Fazit

Ich hätte nicht erwartet, dass mich im Jahr 2026 gleich zwei Gothic-Projekte so nachhaltig begeistern würden.

Zunächst durfte ich mit dem offiziellen Gothic Remake noch einmal erleben, warum mich diese Spielwelt schon vor vielen Jahren in ihren Bann gezogen hat.

Und jetzt bekomme ich zusätzlich die Möglichkeit, Gothic II noch einmal so zu erleben, wie ich es in Erinnerung habe – vertraut, atmosphärisch und gleichzeitig technisch auf einem Niveau, das den Einstieg heute so angenehm macht wie nie zuvor.

Der Unreal-Port versucht nicht, das Original neu zu interpretieren.

Er erinnert uns vielmehr daran, warum wir es überhaupt lieben.

Die ersten Schritte durch Khorinis.

Das Gespräch mit Xardas.

Die Entscheidung für eine Gilde.

Die erste Begegnung mit einem Schattenläufer.

Die nächtlichen Wege durch den Wald, auf denen hinter jedem Baum Gefahr lauern konnte.

All diese Momente bleiben erhalten.

Sie wirken heute lediglich ein wenig klarer – ohne etwas von ihrer Seele zu verlieren.

Und manchmal ist genau das alles, was ein Klassiker braucht.

Der gute alte Xardas in Unreal Engine 5 aus Gothic 2

Danke an die Entwickler

Zum Schluss möchte ich den Menschen danken, die dieses Projekt überhaupt möglich gemacht haben.

Hinter jeder neuen Version stecken unzählige Stunden freiwilliger Arbeit: Tests, Fehlersuche, Optimierungen, neue Funktionen und die Anpassung an moderne Hardware.

Das geschieht nicht nebenbei.

Es erfordert Zeit, Geduld und vor allem Leidenschaft.

Mein Dank gilt deshalb allen Entwicklern und Community-Mitgliedern, die ihre Freizeit investieren, damit Gothic auch in Zukunft nicht nur eine Erinnerung bleibt, sondern weiterhin gespielt, entdeckt und erlebt werden kann.

Ohne dieses Engagement gäbe es viele dieser besonderen Momente schlicht nicht.

Vielen Dank dafür.


Sternen-Schmiede-Wertung

⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen – Ein Geschenk an die Gothic-Community

Perfekt ist auch dieses Projekt nicht.

Es befindet sich weiterhin in Entwicklung, kleinere Fehler sind noch vorhanden und viele Funktionen werden erst in den kommenden Versionen ihren Feinschliff erhalten.

Trotzdem verdient die Unreal-Version die Höchstwertung.

Nicht wegen technischer Perfektion.

Sondern weil sie etwas erreicht, das nur wenigen Fanprojekten gelingt:

Sie bewahrt die Seele eines Klassikers und macht ihn gleichzeitig bereit für die Zukunft.

Wer Gothic liebt, sollte sich diese Reise nach Khorinis nicht entgehen lassen.

Manche Spielwelten vergisst man nie. Khorinis gehört für mich dazu – gestern, heute und hoffentlich noch viele Jahre in der Zukunft. Bild: KI-generierte Fan-Art, inspiriert von der Welt von Gothic.

Wie sind eure Erfahrungen?

Habt ihr das offizielle Gothic Remake bereits gespielt? Oder seid ihr schon mit der Unreal-Engine-5-Version von Gothic II nach Khorinis zurückgekehrt?

Mich interessiert besonders, wie ihr den technischen Port erlebt habt. Welche Neuerungen haben euch überzeugt? Welche Funktionen wünscht ihr euch noch? Und glaubt ihr, dass dieser Engine-Port die Zukunft der Gothic-Modding-Szene prägen könnte?

Schreibt eure Eindrücke gerne unten in die Kommentare und diskutiert mit der Sternen-Schmiede-Community.

Denn eines hat Gothic in mehr als 25 Jahren nie verloren: Es bringt Menschen zusammen, die beim Klang der ersten Töne von Kai Rosenkranz sofort wieder den Duft der Wälder von Khorinis in der Nase haben, den Blick über die Hafenstadt schweifen lassen und dieses vertraute Gefühl verspüren, endlich wieder nach Hause gekommen zu sein.

Glück auf – und möge Innos euren Weg erhellen.

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Von Matt McKenzie