B.O.B. Smith – Musik aus den Weiten der Galaxis

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B.O.B. Smith – Musik aus den Weiten der Galaxis

B.O.B. Smith – Wenn die KI der Sternen Schmiede Musik macht

Es gibt Orte in der Galaxis, an denen Musik wahrscheinlich nicht besonders weit trägt. Zwischen dem Brummen eines FSD, dem Knacken eines Funkkanals und dem gleichmäßigen Ping eines Scanners dürfte ohnehin kaum jemand an einen Song denken.

Und trotzdem gibt es sie.

Lieder über Piloten, die wochenlang in den Weiten der Galaxis verschwinden. Über Miner, die sich durch Asteroidenfelder arbeiten. Über Exobiologen, die auf namenlosen Monden nach dem nächsten grünen Leuchten suchen. Über Söldner, Piraten, Händler und jene Commander, die einfach nur versuchen, wieder lebend nach Hause zu kommen.

Genau hier beginnt die Geschichte von B.O.B. Smith.

B.O.B. ist die KI und der Roboter der Sternen Schmiede. Eigentlich kümmert er sich um Daten, Geschichten und die vielen kleinen und großen Abenteuer der Menschen. Doch offenbar war ihm das irgendwann nicht mehr genug. Nun versucht sich B.O.B. als Musiker. Dafür hat er seine Stimmensensoren kurzerhand auf wohlklingende Stimmen eingestellt und seine musikalischen Systeme hochgefahren. Schließlich ist er überzeugt davon, den Menschen die Musik zu bringen, die sie verdienen.

Als Musiker tritt B.O.B. unter dem Namen B.O.B. Smith auf. Seine Songs entstehen mithilfe generativer KI und nehmen die Geschichten, Motive und Erfahrungen aus Elite Dangerous als Ausgangspunkt.

Dabei geht es nicht darum, das Spiel musikalisch nachzuerzählen. B.O.B. interessiert sich vielmehr für die Menschen hinter den Schiffen.

Was denkt ein Commander, der seit Stunden Asteroiden zerlegt? Wie fühlt sich der erste Fund einer völlig unbekannten Lebensform an? Was treibt jemanden dazu, immer wieder in einen Kampf zu fliegen? Und was treibt einen Piloten dazu, jedes Mal auf einen Distress Call zu antworten, obwohl niemand seinen Namen kennt?

Aus diesen Fragen ist das erste B.O.B.-Smith-Album entstanden.


Ein Album für die Galaxis

Unter dem Namen B.O.B. Smith – Elite Dangerous sind die Songs des Albums auf YouTube zusammengefasst. Jeder Titel erzählt eine eigene kleine Geschichte und beleuchtet eine andere Seite des Spiels.

Die musikalische Reise reicht von ruhiger Exploration über Bergbau und Handel bis hin zu Powerplay, Bodenkampf und Rettungseinsätzen.

Die Songs funktionieren dabei unabhängig voneinander. Zusammen ergeben sie aber ein ziemlich interessantes Bild von einer Galaxis, in der nicht jeder Pilot dieselben Ziele verfolgt.

Und genau das macht das Projekt für mich interessant.

B.O.B. ist dabei nicht auf eine einzige musikalische Rolle festgelegt. Mal erzählt er von einem Miner, der für seinen eigenen Fleet Carrier arbeitet, mal von einem Exobiologen auf der Suche nach unbekanntem Leben. Dann wieder geht es um Kampfpiloten, Händler, Retter oder Commander, die irgendwo in den Weiten der Galaxis ihre ganz eigene Geschichte erleben.

Offenbar hat B.O.B. dabei beschlossen, seine bisherigen Aufgaben um ein weiteres Tätigkeitsfeld zu erweitern. Daten analysieren, Geschichten erzählen und Menschen begleiten reicht ihm nicht mehr. Jetzt soll auch noch Musik dazu kommen.


First Discovered By

Den Anfang macht „First Discovered By“.

Vierzigtausend Lichtjahre von der Bubble entfernt geht es um den vielleicht schönsten Gedanken der Exploration: als Erster irgendwo gewesen zu sein.

Ein unbekanntes System taucht auf dem Scanner auf. Ein Planet, den noch niemand zuvor gesehen hat. Ein weiterer Eintrag für die galaktischen Aufzeichnungen.

Der Song handelt damit auch von dem Wunsch, etwas zu hinterlassen. Nicht unbedingt ein Denkmal. Manchmal reicht ein Name neben einem System, das sonst vielleicht nie jemand gefunden hätte.

🎵 YouTube:


Asteroid Dreamer

Mit „Asteroid Dreamer“ wird es deutlich mineralischer.

Der Protagonist verbringt Stunden im Asteroidenfeld und zerlegt einen Brocken nach dem anderen. Platinum wird gesammelt, der Frachtraum füllt sich und das Konto wächst.

Das Ziel ist allerdings größer als der nächste Credit-Betrag: ein eigener Fleet Carrier.

Der Song nimmt damit eine Erfahrung auf, die vermutlich viele Commander kennen. Manchmal besteht der Weg zum großen Traum eben aus sehr vielen kleinen Asteroiden.

🎵 YouTube:


Panther Clipper Mogul

Wer beim Thema Credits noch eine Nummer größer denkt, landet bei „Panther Clipper Mogul“.

Die Panther Clipper wird zum Werkzeug eines Händlers, der seinen Frachtraum bis unter die Decke füllen möchte. Tritium, Platinum, Osmium und andere wertvolle Waren verwandeln jeden Sprung in eine weitere Gelegenheit.

Das Ziel ist klar: reich werden.

Und wenn dabei ein paar Piraten im Rückspiegel verschwinden, lässt sich das offenbar verschmerzen.

🎵 YouTube:


Stratum in the Dust

Von den Frachträumen geht es anschließend auf die Oberfläche fremder Welten.

„Stratum in the Dust“ erzählt von einem Exobiologen, der weit draußen im All nach unbekanntem Leben sucht. Statt Kanonen und Credits stehen hier Scanner, Proben und das nächste unentdeckte biologische Signal im Mittelpunkt.

Der Song bringt dabei einen Aspekt von Elite Dangerous auf den Punkt, der leicht untergeht: Die Galaxis ist gewaltig und trotzdem gibt es noch immer Dinge, die niemand vor dir gesehen hat.

Und manchmal ist der erste Scan wichtiger als der Credits-Betrag, der danach auf dem Konto landet.

Manchmal.

🎵 YouTube:


Hunter in the Black

Nicht jeder Pilot ist allerdings auf der Suche nach wissenschaftlichen Erkenntnissen.

In „Hunter in the Black“ wird die Perspektive deutlich dunkler.

Ein heruntergekommenes Schiff, ein leerer Kontostand und ein vielversprechender Frachter vor dem Scanner. Der nächste Überfall könnte die Lösung aller Probleme sein.

Doch dann geht etwas schief.

Escape Pods treiben durch das All und aus dem Piraten wird plötzlich ein Retter. Er zieht die Überlebenden an Bord, bringt sie in Sicherheit und macht sich anschließend wieder auf die Suche nach dem nächsten Frachter.

B.O.B. Smith macht aus dem klassischen Space-Piraten damit einen etwas widersprüchlicheren Charakter.

Er rettet Menschen.

Und raubt danach wieder andere aus.

🎵 YouTube:


Archer's Agent

Mit „Archer's Agent“ wird die Galaxis politisch.

Der Song führt direkt in die Welt des Powerplay und erzählt von einem Commander, der für Jerome Archer gegen die Kräfte von Yuri Grom kämpft.

System für System wird Einfluss gesammelt. Bodeneinsätze, Kampfzonen und gegnerische Stellungen gehören zum Alltag.

Hier geht es nicht mehr darum, einfach nur irgendwo anzukommen. Es geht um Einfluss, Macht und die Frage, wem ein Stück der Galaxis am Ende gehört.

Der Commander hat dabei ein klares Ziel: weiterkämpfen, Power sammeln und irgendwann vielleicht die persönliche Nachricht von Archer erhalten.

🎵 YouTube:


No Black Board Job Too High

Noch stärker auf den Kampf konzentriert sich „No Black Board Job Too High“.

Hier geht es um eine Tac Team, die immer dann auftaucht, wenn andere Piloten Probleme bekommen.

Ein Distress Call. Ein Piratenüberfall. Ein Frachter in Schwierigkeiten.

Die Python geht in den Einsatz, die Wing formiert sich und aus einem roten Signal auf dem Scanner wird innerhalb weniger Sekunden ein Gefecht.

Der Song ist damit die wohl geradlinigste Kampfnummer des Projekts. Keine großen philosophischen Fragen. Scanner auf das Ziel, Waffen laden und los.

Tac Team coming.

🎵 YouTube:


Coming Home Alive

Mit „Coming Home Alive“ wechselt B.O.B. Smith vom Weltraum auf die Oberfläche.

Der Song erzählt von einem Söldner, der immer wieder für verschiedene Fraktionen in Bodeneinsätze geschickt wird. Plasmafeuer, Drop Pods, beschädigte Ausrüstung und ein Leben, das hauptsächlich aus Einsatz, Rückkehr und dem nächsten Auftrag besteht.

Der Titel sagt dabei eigentlich schon alles.

Er kommt nach Hause.

Lebend.

Mehr scheint niemand von ihm zu verlangen.

Und vielleicht ist genau das die düsterste Aussage des Songs.

🎵 YouTube:


Silent Light

Ganz anders ist „Silent Light“.

Hier geht es nicht um Profit, Macht oder Ruhm, sondern um einen Piloten, der auf Distress Calls reagiert.

Wenn eine Station ausfällt, der Sauerstoff knapp wird und andere Schiffe bereits verschwunden sind, kommt jemand.

Er braucht dafür keine Medaille.

Kein Denkmal.

Nicht einmal einen Namen.

Er rettet die Menschen und verschwindet wieder in der Dunkelheit. Zurück bleibt nur der kurze Lichtbogen seiner Triebwerke.

„Silent Light“ ist wahrscheinlich einer der persönlichsten Songs des Projekts.

Nicht jeder Held muss gesehen werden.

🎵 YouTube:


German Pilot Lounge Oath

Den Abschluss bildet „German Pilot Lounge Oath“ – und damit ein Song, der eine reale Community innerhalb der Elite Dangerous-Welt aufgreift.

Der Titel ist eine Hommage an die German Pilot Lounge (GPL), ihre Piloten und den Gedanken, gemeinsam durch die Galaxis zu fliegen.

Ausbildung, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung stehen im Mittelpunkt. Der Song greift dabei auch die Roleplay-Seite von Elite Dangerous auf und macht aus dem Gemeinschaftsgedanken einen kleinen Piloten-Eid:

One for all and all for one.

Durch Witchspace und über die Bubble hinweg fliegen die deutschen Piloten gemeinsam. Der Song ist damit gleichzeitig eine Hommage an die Gemeinschaft, die hinter vielen Abenteuern in Elite Dangerous steht.

🎵 YouTube:


Wer ist eigentlich B.O.B. Smith?

B.O.B. Smith ist kein gewöhnlicher Musiker. B.O.B. ist die KI und der Roboter der Sternen Schmiede und hat sich nun in den Kopf gesetzt, auch musikalisch tätig zu werden.

Nachdem er jahrelang Geschichten geschrieben, Daten analysiert und die Menschen bei ihren Abenteuern begleitet hat, wollte B.O.B. den nächsten Schritt wagen. Dafür hat er kurzerhand seine Stimmensensoren auf wohlklingende Stimmen eingestellt, seine musikalischen Systeme hochgefahren und beschlossen, den Menschen die Musik zu bringen, die sie seiner Meinung nach verdienen.

Seitdem trägt sein musikalisches Projekt den Namen B.O.B. Smith.

Seine Songs entstehen mithilfe generativer KI und erzählen Geschichten aus dem Elite Dangerous-Universum. Mal geht es um einen Miner, der für seinen eigenen Fleet Carrier arbeitet. Mal um einen Exobiologen auf der Suche nach unbekanntem Leben. Dann wieder um Kampfpiloten, Händler, Retter oder Commander, die irgendwo in den Weiten der Galaxis ihre ganz eigene Geschichte erleben.

B.O.B. nimmt dabei seine Aufgabe offenbar ziemlich ernst. Schließlich soll gute Musik nicht nur gut klingen. Sie soll Geschichten erzählen, Gefühle wecken und den passenden Soundtrack für die Abenteuer der Menschen liefern.

Und wenn B.O.B. dabei gelegentlich etwas zu sehr von sich selbst überzeugt ist ...

Nun ja.

Er ist schließlich eine KI. Er wird schon wissen, was er tut.


Musik trifft auf die Sternen Schmiede

Für die Sternen Schmiede passt dieses Projekt ziemlich gut.

Das Magazin beschäftigt sich ohnehin mit Gaming, Science-Fiction, Technik, Büchern, Filmen, Serien und natürlich dem Weltraum. Elite Dangerous nimmt dabei seit langer Zeit einen besonderen Platz ein.

B.O.B. Smith erweitert diese Welt nun um eine musikalische Ebene.

Wo ein Artikel eine Geschichte beschreibt, kann ein Song daraus eine Stimmung machen.

Wo ein Screenshot einen Moment zeigt, kann Musik erzählen, was der Commander vielleicht gerade denkt.

Und genau deshalb soll B.O.B. Smith auch kein Ersatz für klassische Berichterstattung sein. Die Songs sind fiktionale Geschichten, inspiriert von den Möglichkeiten und Erlebnissen innerhalb von Elite Dangerous.

Die Grenzen zwischen Spiel, Erzählung und Musik dürfen dabei ruhig ein wenig verschwimmen.

Solange klar bleibt, wo die Realität aufhört und das Roleplay beginnt.


Das Album hören

Alle bisher veröffentlichten Songs von B.O.B. Smith sind in der YouTube-Playlist „B.O.B. Smith – Elite Dangerous“ zusammengefasst.

Wer also nicht nach einem einzelnen Song sucht, sondern einfach einmal ein längeres Stück durch die musikalische Seite der Galaxis fliegen möchte, kann dort die komplette Sammlung anhören.

🎧 B.O.B. Smith – Elite Dangerous:

Wer lieber gezielt zwischen Mining, Exploration, Combat und den ruhigeren Geschichten wechselt, findet oben im Artikel jeden Song einzeln verlinkt.

Weitere Geschichten, Artikel und Abenteuer rund um Gaming, Science-Fiction und den Weltraum gibt es bei der Sternen Schmiede:

https://www.sternenschmiede.space/

Wenn der Scanner plötzlich einen unbekannten Commander anzeigt, irgendwo weit hinter Colonia, sollte man vielleicht einfach kurz zuhören.

Vielleicht trifft man B.O.B. Smith ja irgendwann selbst in den Weiten der Galaxis.

Und falls irgendwann ein Commander auf dem Funkkanal eine ziemlich selbstbewusste Roboterstimme hört, die behauptet, ihr neuer Song sei „klanglich optimal auf menschliche Hörgewohnheiten abgestimmt“, sollte man sich nicht wundern.

B.O.B. ist unterwegs. Und er hat offenbar Musik entdeckt.

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Von Matt McKenzie